Ja wer schreibt denn hier???

Hällo!

Ich bin Biene, 44 45 Jahre jung und komme aus einer schnuggeligen Kleinstadt in Niedersachsen.
Und ich esse gerne!
Da es lecker schmecken, zuckerfrei und gesund sein soll, schwinge ich regelmäßig den Kochlöffel.

Puh… Zucker sparen, low carb, Abnehmen, auf etwas verzichten… das klingt ja alles so unglaublich anstrengend!

Knurrender Magen, schlechte Laune und den ganzen Tag über nur an einem Salatblatt lutschen… gar keinen Bock! 🐏

GANZ GENAU! Darauf habe ich auch absolut keinen Bock! Noch nie gehabt und werde ich wohl auch nicht mehr bekommen. Dafür esse ich einfach viel zu gerne. 😋

Es wäre wohl übertrieben zu sagen, dass ich jemals wirklich heftige Gewichtsprobleme hatte. Nichts desto trotz gab es auch in meinem Leben eine Phase, in der ich alles ein bisschen… sagen wir mal… hab schleifen lassen.

Während einer langen, anstrengenden Haussanierung habe ich mein langjähriges Abo im Fitnessstudio gekündigt. Schließlich hatte ich zu der Zeit mehr als genug Bewegung und keine Zeit, um zum Sport zu gehen.
Nach Beendigung des Hausprojektes hatte ich einfach nicht sofort die Kurve zurück zu einem sportlichen Alltag gekriegt.
Die “normale” kohlenhydratreiche Ernährung mit Brot, Pizza und gerne auch mal einem Stückchen Kuchen in Verbindung mit einem bewegungsarmen Bürojob, hatten in kurzer Zeit zu mehr Hüftgold geführt.

Damals machte ich eine klassische, kalorienreduzierte Diät auf Basis von ca. 1200 kcal täglich und speckte die nervigen 10 Kilo innerhalb von 3 Monaten wieder ab.
Ging… aber schön ist anders! 😐
Hungrig war ich häufig und es fiel mir wahrlich nicht immer leicht, durchzuhalten.

Und nachdem ich mein Zielgewicht erreicht hatte, stand ich vor neuen Herausforderungen. Denn mein Körper hatte sich an das Kaloriendefizit gewöhnt und mein Stoffwechsel war dementsprechend heruntergefahren.
Hieß, bei normaler Kalorienzufuhr von 1800 – 2000 kcal kroch der Zeiger meiner blöden Waage langsam aber stetig wieder in die Höhe.

Mal ganz im Ernst: Wer will für den Rest seines Lebens Kalorien zählen und seine Mahlzeiten tracken?
Klingt für mich jedenfalls nicht verlockend!

Außerdem hatte ich immer noch das Problem mit diesem verflixten Hunger. Obwohl ich vermeintlich gesund – mit Vollkornprodukten, Hüslenfrüchten, Obst und Gemüse – gegessen hatte und immer darauf achtete, genug zu trinken, knurrte wenige Stunden nach dem Essen bereits wieder mein Magen. Und ich war dann nicht einfach nur hungrig, sondern hatte das Gefühl, dass ich SOFORT etwas essen musste, um nicht „zur Diva“ zu werden. 😬

Dazu kam, dass ich durch meine Diät leider nicht nur Körperfett verloren hatte, sondern ungewollterweise auch einiges an Muskelmasse. Das merkte ich sehr stark durch langjährige fiese Schmerzen im unteren Rücken, die mich stark einschränkten.
Sitzen war eine Qual: Abends hatte ich nach der Arbeit oft keine Kraft mehr, aufrecht am Tisch zu sitzen, sondern musste mich erstmal mit einer Wärmflasche hinlegen, damit ich mich danach nochmal kurz zum Essen hinsetzen konnte.
Und das, obwohl mein Arbeitsplatz zum Glück mit einem höhenverstellbaren Steh-/Sitzschreibtisch ausgestattet ist und ich in meiner Freizeit viel Sport treibe!

Während der Diät und auch danach war ich durch das Kaloriendefizit sicherlich nicht gut mit allen notwendigen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen versorgt, wodurch mein Hormonsystem durcheinandergeriet. Die Folge war eine Schilddrüsenunterfunktion mit Symptomen wie Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, trockener und unreiner Haut, Heiserkeit und einigen anderen “netten” Begleiterscheinungen.

Disclaimer
Disclaimer

An dieser Stelle ein paar Hinweise, um Missverständnissen vorzubeugen:

  • Ich habe keine medizinische Ausbildung!
  • Hier findet keine Gesundheitsberatung statt und ich spreche keine Empfehlungen aus – das darf ich auch gar nicht!
  • Ich erzähle euch nur, was ich persönlich im Hinblick auf Ernährung, Bewegung, Vitaminen, Mineralstoffen und Co. mache.
  • Holt bitte bei gesundheitlichen Beschwerden und Erkrankungen die Meinung eines Arztes ein!

Meine persönlichen Baustellen waren also zusammengefasst:

  • Heißhungerattacken
  • wenig Muskelmasse
  • Rückenschmerzen
  • Schilddrüsenunterfunktion

Ich wollte mich einfach wieder gut fühlen, ohne für den Rest meines Lebens jeden Tag Schilddrüsenmedikamente und Schmerzmittel einnehmen zu müssen, um meinen Alltag bewältigen zu können.
Dieser Wunsch – und bestimmt auch mein grundsätzliches Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsthemen – hat mich schließlich zur lowcarb-Ernährung und einem ganzheitlichen Ansatz gebracht.

Und darüber bin ich heilfroh, denn heute geht´s mir super! Ich brauche keine Schilddrüsenmedikamente mehr, mein Rücken zwickt nur noch sehr selten und dank lowcarb kenne ich auch keinen Heißhunger mehr.

Doch wie genau habe ich das geschafft? Wie kam ich auf lowcarb und was genau hat mich von der Notwendigkeit überzeugt, etwas verändern zu müssen?
Das liest du HIER.

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